Archive for the ‘Ubuntu’ Category

Zugriff auf ein Symlink-Verzeichnis mit Apache2

Posted on May 20th, 2009 in Ubuntu | 3 Comments »

apache_logo

Ich bin gerade dabei meinen Hauptrechner von Ubuntu 8.10 (Intrepid Ibex) auf Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) upzudaten bzw. neu zu installieren. Ich installiere gern jede Version neu, da ich immer sehr viel Software manuell installiert habe bzw. sehr viel am System geändert habe. Daher schreibe ich mir gerade ein Installskript, welches meine gewünschte Software installiert, mein Backup zurückspielt und die wichtigsten Einstellungen vornimmt. Dies sollte mir den nächsten Versionwechsel erleichtert.

Das Installationsskript entsteht gerade auf meinem Testrechner, wo ich dann natürlich die wichtigsten Sachen nach der Installation teste. Da ich auch an einer Webseite arbeite, läuft diese auch lokal auf meinem Rechner. Dazu benötige ich natürlich Apache2, PHP+MySql. Dies benötige ich für die alte Version der Webseite, welche ich übernommen habe. Aktuell versuche ich gerade diese auf Django umzustellen. Mit diesem Umstieg soll auch die Verwendung von MySql durch PostgreSQL abgelöst werden.

Aber zurück zum Thema. Der Sourcecode der Homepage liegt bei mir in meinem Homeverzeichnis. Sagen wir als Beispiel unter:

/home/bernd/homepage

Um diese jetzt mit dem Webserver unter http://localhost/homepage aufrufen zu können, erstelle ich einen Symlink vom Dokument-Root des Apache Webservers in mein Homeverzeichnis

cd /var/www
ln -s /home/bernd/homepage homepage

Zu meiner Überraschung musste ich feststellen, dass Apache diesen Link nicht auflösen kann (Fehlermeldung: Forbidden – You don’t have permission to access /homepage on this server.), obwohl in der Datei /etc/apache2/sites-enabled/0000-default alle Optionen standardmäßig richtig gesetzt sind

....
        
                Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
                AllowOverride All
                Order allow,deny
                allow from all
        
....

Auch das Ziel des Symlinks hat die notwendigen Berechtigungen um vom Apache-User www-data korrekt ausgelesen zu werden

bernd@jaunty:~$ ls -ld ~/homepage
drwxr-xr-x 17 bernd bernd 4096 2009-05-18 20:08 homepage

Das Problem liegt jetzt aber darin, dass seit Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope) das Homeverzeichnis aus Sicherheitsgründen mit den Berechtigungen 0600 angelegt ist! Der Apache-User braucht jedoch für den gesamten Pfad Leseberechtiungen. Also auch für /home und /home/bernd. Daher ist die einfachste Problemlösung die Berechtigungen auf das Verzeichnis /home/bernd zu lockern.

bernd@jaunty:/home$ ls -l
total 4
drwx------ 85 bernd bernd 4096 2009-05-19 08:15 bernd
bernd@jaunty:/home$ chmod 755 bernd
bernd@jaunty:/home$ ls -l
total 4
drwxr-xr-x 85 bernd bernd 4096 2009-05-19 08:15 bernd

Bitte überlegt euch genau ob auch ihr die Berechtigungen auf euer Homeverzeichnis für alle lesbar stellen wollt. Da der PC ausschließlich von mir genutzt wird, sehe ich in meinem Fall kein Problem darin. Wenn auf dem Computer jedoch mehrere Benutzer arbeiten, sollte man sich diesen Schritt genauer überlegen.

Benachrichtigungen am KDE Desktop.

Posted on May 18th, 2009 in KDE, Programmierung, Ubuntu | No Comments »

kde icon

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, um Mitteilungen anzuzeigen, wie z.b. wenn mein Backup fertig ist bin ich auf [uu kdialog] gestossen. kdialog kann eine ganze Menge an Dialogen und Eingabemasken aus der Shell heraus starten, unter anderen auch ein passives Popup. Das passive Popup verhält sich so wie die Benachrichtigungen (notifications) von KDE Programmen.

Um diese Nachricht zu erhalten

knotift-notification

wird in die Konsole/Skript folgendes eingegeben:

kdialog --passivepopup 'Backup ist fertig!'

.bin und .cue CD-Images unter Ubuntu einbinden.

Posted on May 14th, 2009 in Multimedia, Ubuntu | No Comments »

media-optical

ISO-Images lassen sich einfach einbinden (mounten), um BIN-Images zu mounten, muss eine ISO von dem BIN Image erstellt werden.

Ein Kommandozeilen-Programm das dies erledigt ist “bchunk”. Es kann direkt aus den Paketquellen installiert werden.

sudo aptitude install bchunk

Das BIN Image wird nun in ein ISO umgewandelt (film1 ist der Beispiels Dateiname):

bchunk film1.bin film1.cue film1.iso

Die neu erstellte film1.iso kann nun ins Dateisystem gemountet werden:

sudo mount -o loop ./film1.iso /mein/lokaler/pfad/

Neben den Image Format bin gibt es auch noch andere Formate die in das mountbare Format ISO umgewandelt werden können, wie z.b.: nrg, mdf oder daa. Eine Liste der jeweiligen Tools dafür, gibt es hier: [uu CD-Images#In-ISO-Images-umwandeln]

Gnome Clock Layout

Posted on May 13th, 2009 in Gnome, Ubuntu | 1 Comment »

clock

Vor längerer Zeit bin ich über einen Blogpost gestolpert, indem erklärt wurde, wie man das Layout der Gnome-Clock im Panel ändert. Mit dem Umstieg auf Ubuntu 9.04 ist mir diese Änderung wieder in den Sinn gekommen.

So sieht die Datums/Uhrzeit Anzeige im Gnome Panel nach der Installation aus
clock_before2

Was ich nun gerne ändern würde ist, dass das Datum in Bezug auf die Uhrzeit weniger prominent angezeigt wird. Nach der Änderung habe ich dann folgendes Layout:
clock_after1

Für diese Änderung benötigt man den gconf-editor. Um diesen zu starten drückt man ALT-F2 und gibt gconf-editor in das Textfeld ein und startet die Applikation mit dem Button Run. Danach ändert man die Werte wie im angezeigten Screenshot
gconf-editor_small
key: /apps/panel/applets/clock_screen0/prefs/
custom_format: <span size=”smaller” color=”#999″>%a %d %b</span> <b>%H:%M</b>
format: custom

Wenn man sich die Schlüsel-Dokumentation des Schlüssels format durchliest, so sieht man, dass man hier auch noch andere Einstellungen vornehmen kann (12-hour, 24-hour, internet, unix und eben custom). Mit der Einstellung internet wird die Swatch-Internetzeit angezeigt. Mehr dazu findet man natürlich in der Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Swatch-Internetzeit). Mit der Einstellung unix wird die die Unix-Zeit angezeigt. Also die Anzahl der Sekunden seit dem 1.1.1970.

Mit der von mir verwendeten Einstellung custom kann man sich die angezeigte Uhrzeit selbst einstellen. Als Format werden hier die Formatangaben der Function strftime (http://www.cplusplus.com/reference/clibrary/ctime/strftime/) in Kombination mit HTML-Tags verwendet. In meinem Fall habe ich das Datum mit dem HTML-Tag span verkleinert und eine andere Farbe zugewiesen. Als Datums-Formatangaben habe ich
%a = abgekürzter Name des Wochentags
%d = Tag des Monats (von 01-31)
%b = abgekürzter Name des Monats
verwendet.
Für die Uhrzeit habe ich folgende Formatoptionen genommen:
%H = Stunde im 24-Stunden-Format (0-23)
%M = Minuten (00-59)

Wenn euch also mein Formatvorschlag nicht gefällt und ihr das Layout der Datums/Uhrzeit-Anzeige trotzdem ändern wollt, so könnt ihr selbst etwas mit der Einstellung experimentieren. Jede Änderung im gconf-editor wird sofort übernommen und so kann man sich auch schnell das Ergebnis anschauen.

Kostenlose Ubuntu CDs bekommen.

Posted on May 11th, 2009 in Ubuntu | 1 Comment »

ubuntu-cd

Das Unternehmen Canonical Ltd. (Sponsor von Ubuntu) bietet über https://shipit.ubuntu.com/ die Möglichkeit, kostenlos Ubuntu CDs zu bestellen. Es wird ein Launchpad Account benötigt. Die CDs kommen je nach Andrang, ca. nach 2 Wochen frei Haus geliefert, in schöner Verpackung und meistens mit Stickers obendrein.

Mit einem netten Email, ist es übrigens leicht möglich ein paar mehr oder auch Kubuntu CDs zu bestellen.

enjoy :)