Archive for the ‘Ubuntu’ Category

Einfache Bildbearbeitungsprogramme unter Ubuntu

Posted on June 20th, 2009 in Gnome, KDE, Programme, Ubuntu | No Comments »

kolourpaint

Durch den Blogpost angeregt von Christoph von linuxundich.de zum Thema “Das einfache Bildbearbeitungsprogramm Nathive”, habe ich mich mal auf die Suche gemacht, nach MS Paint Alternativen bei Ubuntu.
MS Paint ist ein einfaches Grafikprogramm, das bei einer Standard-Installation von Windows dabei ist. Gimp ist das noneplusultra unter Linux aber kann auch leicht zuviel sein für kleine Aufgaben, wie schnell mal einer lol-Katze einen Spruch zu verpassen.

Neben dem von Christoph vorgestellten “Nathive“, habe ich mir die alte Hasen, noch einmal genauer angeschaut, getestet habe ich OpenOffice draw, Gpaint und Kolourpaint.

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XDG Base Directory Specification

Posted on June 18th, 2009 in Gnome, KDE, Programmierung, Ubuntu | 3 Comments »

freedesktop_icon_big.small
Jeder der sich schon etwas mit Linux beschäftigt hat, kennt die vielen versteckten Dateien in seinem Home-Verzeichnis. Die meisten Programme speichern ihre Konfigurationsdateien und Userdaten unter ~/.programmname/. Dies kann jedoch sehr schnell unübersichtlich werden. Wenn ich z.B auf meinem Rechner das Kommando

bernd@taylor:~$ ls -d .* | wc -l
88

ausführe, so kann man sehen, dass ich 88 versteckte Dateien/Ordner direkt in meinem Homeverzeichnis habe.

Um das ganze besser zu Strukturieren und um eine einheitliche Basis auf verschiedenen Arbeitsumgebungen (Gnome, KDE,..) zu haben, gibt es dazu eine Spezifikation des freedesktop.org Projekts, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Interoperabilität und die gemeinsame Basis von Arbeitsumgebungen für das X Window System zu verbessern. (Wikipedia-Artikel zu freedesktop.org: http://de.wikipedia.org/wiki/Freedesktop.org)

Die Spezifikation findet man unter: http://standards.freedesktop.org/basedir-spec/basedir-spec-latest.html Darin wird definiert wo Userdaten, Cachedaten des Users und Konfigurationsdaten gespeichert werden sollen. Ebenfalls wird definiert in welcher Reihenfolge nach Daten- und Konfigurationsordnern gesucht werden soll.

Grundsätzlich sind folgende Speicherorte als Defaultwerte definiert:

  • $HOME/.local/share für alle Userdaten
  • $HOME/.config für alle Konfigurationsdaten

Es gibt einige Programme, welche sich an diese Spezifikation halten. Einige Programme legen jedoch alles (Daten und Konfigurationen) unter $HOME/.config ab. Doch leider schreiben die meisten Programme ihre Daten/Konfigurationen nur unter $HOME, und somit kommt es zu der Anfangs erwähnten unübersichtlichen Ordnerstruktur im Home-Verzeichnis.

Daher mein Appell an alle Entwickler sich an diese Spezifikation zu halten. All jene, welche selbst keine Software schreiben, könnten Bugreports oder Feature-Request bei den einzelnen Softwareprojekten eintragen um somit auf diesen Standard hinzuweisen.
Aber auch Canonical’s Design und Usability Team hat sich diesem Thema schon angenommen. Für Ubuntu 9.10 (Karmic Koala) gibt es die Initiative “One Hundred Paper Cuts“, welche “kleine” Usability-Probleme beheben soll. In einem Dokument im Ubuntu-Wiki wird das Thema “XDG folders” auch aufgeführt. Jetzt müssen sich nur mehr die Entwickler der einzelnen Softwareprojekte um dieses Thema kümmern.

Zuletzt habe ich noch einen Tipp für alle Python-Programmierer unter euch. Freedesktop.org stellt noch eine Python Library zur Verfügung, welche es erleichtert sich an die Standards zu halten. Die Library findet man unter: http://freedesktop.org/wiki/Software/pyxdg.

splash screen von OpenOffice austauschen

Posted on June 15th, 2009 in Gnome, KDE, Programme, Ubuntu | No Comments »

open-office-calc

Beim starten von OpenOffice Programmen, finde ich den in Brauntönen gehaltenen Anfangs Bildschirm (splash screen) nicht besonders hübsch. Es wäre zwar möglich den splash screen einfach auszuschalten, aber dann bin ich mir nie sicher ob OpenOffice schon ladet oder nicht.

Um den splash screen auszuwechseln, wird eine Bitmap Datei benötigt. Ich habe hier eine gefunden im kubuntu Design.
Das neue Bitmap (intro.bmp) wird einfach ersetzt:

sudo mv intro.bmp /usr/lib/openoffice/program/openintro_ubuntu_sun.bmp

kubuntu-open-office-splash-screen

Hier gibt es, vorgefertigte splash screens:

http://www.gnome-look.org/content/search.php?name=openoffice&search=Go
http://www.kde-look.org/content/search.php?name=openoffice&search=Go
http://marketing.openoffice.org/art/galleries/marketing/design_elements/
http://lokheed.deviantart.com/art/Tango-OOo-Theme-38088601

der pivot effect bei TFT Bildschirm mit Ubuntu

Posted on June 13th, 2009 in KDE, Ubuntu | 1 Comment »

video-display

Wolltest Du auch schon mal deinen Computer Bildschirm drehen, weil ein Word Dokument nicht ganz auf eine Seite gepasst hat, und du dadurch endlos scrollen musstest? Das ist jetzt möglich, wenn Du einen TFT Bildschirm mit Pivot Unterstützung hast. Das ist eigentlich ganz nützlich, wenn du zum Beispiel ein E-Book mit einer relativ hohen Auflösung hast (z.B.: 120% oder mehr). Du musst also jetzt nicht mehr endlos lang scrollen, um auf die nächste Seite zu kommen.

So nun aber zum Praktischem Teil: Die beste und meines Wissens einzige Möglichkeit die Pivot Funktion zu nützen unter Ubuntu zu nützen ist, du musst eine Nvidia Graphikkarte haben, und dazu leider den restriktiven Nvidia Grafiktreiber auf Ubuntu installieren.

Nach dem Installieren des Grafiktreibers, musst du deine xorg.conf Datei öffnen (liegt unter /etc/X11) – aber vorsicht, mach dir bitte zuerst eine Sicherheitskopie bevor du IRGENDETWAS an deinem xorg.conf File änderst. Sicher ist sicher ;)
Wenn Du zum Beispiel einen Editor wie Kate verwendest, dann wird das automatisch schon für dich angelegt, weil Kate automatisch eine Sicherheitskopie des alten Zustands für dich erstellt, sobald du auf Speichern klickst. Du musst daher kate im Administratormodus starten, also sudo kate /etc/X11/xorg.conf

Nun zur xorg.conf Datei.

Dort gibt’s einen Abschnitt der “screen” heißt – du musst folgendes in diesem Abschnitt hinzufügen:

Option “RandRRotation” “yes”

Hier ein kurzes Beispiel, wie meine xorg.conf Datei aussieht:

    Section “Screen”
    Identifier “Default Screen”
    Device “nVidia Corporation C51PV [GeForce 6150]“
    Monitor “Standardbildschirm”
    Option “RandRRotation” “yes”
    Defaultdepth 24
    EndSection

Nachdem Du mit dem Editieren deiner xorg.conf Datei fertig bist, speichere sie ab und danach starte deinen X-server neu in dem du Strg+Alt+Rücktaste drückst (!!!!!!! nicht Strg+Alt+Entf !!!!!!!!!!!!!!!!!!!)

Wenn Du keine Probleme mit dem neustarten des X-Servers hattest, dann kannst du entweder in einem Terminal die folgenden Befehle ausführen um deinen Bildschirm zu rotieren.

# rotiert deinen Bildschirm nach Links:
    xrandr -o left

# rotiert deinen Bildschirm zurück in den Normalzustand:
    xrandr -o normal

# rotiert deinen Bildschirm nach Rechts:
    xrandr -o right

Die zweite Möglichkeit, wenn Du KDE als Desktop Umgebung verwendest, ist in die Systemeinstellungen zu gehen, dann auf Monitor & Anzeige, und dann gibt es eine Box auf der linken Seite, die “Monitor Ausrichtung” heißt, dort steht, normal, linke Seite oben, rechte Seite oben oder auf den Kopf gestellt.

Du kannst natürlich selbst entscheiden, welche Möglichkeit du wählst, und sei auch nicht skeptisch, wenn plötzlich ein schwarzer Balken auf deinem Bilschirm ist, starte einfach den X-Server neu (mit Strg+Alt+Rücktaste) und es sollte problemlos funktionieren.

Viel Spaß mit der Pivot Funktion!

Installation von CUDA auf Ubuntu 8.10

Posted on June 11th, 2009 in Multimedia, Programme, Programmierung, Ubuntu | No Comments »

cuda

CUDA steht für Compute Unified Device Architecture, und ist Nvidias streamcomputing API, AMDs API-Pedant nennt sich Brook+.

Ubuntu 8.10 kommt mit Nvidia-Treiber 177, deshalb kommt CUDA 2.0. zum Einsatz. Mit Mai 2009 ist CUDA 2.2 aktuell.

Den CUDA driver (NVIDIA Driver for Linux 32/64-bit with CUDA Support (177.73)) gibts unter http://www.nvidia.com/object/cuda_get.html, ebenso wie das CUDA Toolkit und die CUDA SDK Samples.

Es empfiehlt sich

export CUDA_HOME=/usr/local/cuda

im zb. ~/.bashrc zu setzen.

Die Installation funktioniert problemlos.

ray
realtime raytracing mit NVIDIA 9600: ca. 102 fps

Das NVIDIA_CUDA_SDK enthält ca. 25 Demos, von einfachen Bandwith-Test über CUDA/OpenGL Interaktion bis zum Volumerenderer.

Python-Ressourcen:

Python für CUDA http://mathema.tician.de/software/pycuda hat sich zum Ziel genommen, ein Python-API für CUDA zu schaffen.

Für scons gibt es eine CUDA-Erweiterung:
Scons CUDATool http://www.scons.org/wiki/CudaTool